Über mich

Mein Name ist Daniela Herzog. Als langjährige Lehrerin für Mathematik und Informatik habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Kindern zu zeigen, dass Zahlen keine gefürchtete graue Theorie sein müssen – sondern etwas, das man im wahrsten Sinne des Wortes begreifen kann.

Mein Fundament: Erfahrung aus der Schulpraxis

Die Basis für meine heutige Arbeit ist meine fundierte pädagogische Ausbildung und die langjährige, tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Nach meinem Studium der Mathematik und Informatik für die Sekundarstufe I und II habe ich mein Referendariat an einem Gymnasium in Grevenbroich absolviert, wo ich bis 2016 unterrichtete.

Das Jahr 2016 brachte für mich einen wichtigen Perspektivwechsel: Ich sammelte wertvolle Erfahrungen an einer Grundschule während meiner Elternzeit und wechselte anschließend an die Gesamtschule Pulheim, an der ich bis 2023 tätig war. Durch diese verschiedenen Stationen durfte ich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen begleiten – vom ersten spielerischen Entdecken der Zahlenwelt im Grundschulalter bis hin zu den komplexeren Themen der höheren Klassen.

Als ich den Schuldienst 2023 aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste, war für mich klar, dass ich meine Leidenschaft für das Unterrichten weiter verfolgen möchte.

Ich absolvierte eine Fortbildung zur Dyskalkulietrainerin.

Seit November 2025 nutze ich meine Erfahrung nun als selbstständige Dyskalkulietrainerin und arbeite zudem erfolgreich als Autorin für Verlage, bei denen ich didaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial veröffentliche.

Meine Herzensangelegenheit: Mathematik begreifen

Mathematik wird oft als abstrakt und unnahbar empfunden, viele haben sogar Angst davor. Doch mein Ansatz – und mein tiefes Verständnis von gutem Lernen – ist ein anderer: Wirklich verstehen statt nur auswendig lernen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass der Weg zu den Zahlen über das Handeln führt. In meiner Arbeit verknüpfe ich den Kopf mit den Händen. Wenn Kinder mathematische Konzepte buchstäblich anfassen können – sei es durch Alltagsgegenstände, Spielzeugautos oder Pferdefiguren –, wird das Abstrakte plötzlich logisch. Erst wenn dieses Verständnis felsenfest steht und innerlich verankert ist, übersetzen wir diese Erfahrungen in die mathematische Fachsprache.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Kindern genau diesen Zugang zu ermöglichen: ressourcenorientiert, in ihrem eigenen Tempo und in einer Atmosphäre, die das Selbstvertrauen stärkt.